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FAQ
Die Antworten auf die häufig gestellten Fragen rund um den Deutsch Kurzhaar, Zucht, Kauf eines Welpen und die Haltung sind hier zusammengefasst und werden von Zeit zu Zeit erweitert. Gerne könnt ihr mir weitere Fragen stellen, die ich gerne hier aufnehmen werde.
Fragen
Mich kontaktieren!
Bitte vorab mit allen Infos zu dir/euch über meine Email Adresse info@gruendereck.de.
Meine Hunde gehen ausschließlich in Jägerhaushalte, von Jägern für Jäger sollen diese hochpassionierten Hunde ihrem Zuchtziel entsprechend für die Jagd auch ausgebildet arbeiten dürfen.
Meine Hunde gehen nicht in reine Zwingerhaltung, ich bitte dies bei Interesse zu berücksichtigen.
Meine Welpen werden für 1.800 € abgegeben.
Wie kommt der Preis zustande?
Ich passe den Preis eines Welpen den tatsächlichen Ausgaben und gestiegenen Preisen in Futter und Versorgung an.
Unsere Zuchthunde werden gründlich und regelmäßig vor dem Decken untersucht.
Dazu gehören Herpes Impfung, Blutuntersuchung und Behandlung wenn nötig, regelmäßige Progesteron Bestimmung sind bei uns Pflicht, um im Vorfeld weitestgehend alles für einen gesunden Wurf und Mutterhündin vorzubereiten.
Eine sehr hochwertige Verpflegung der tragenden und danach säugenden Mutter, reichhaltig unter anderem mit vielen kg Fleisch am Tag.
So verfahren wir bei unseren Welpen auch.
Sie bekommen nicht nur Trockenfutter, sondern Fleisch, Trockenfleisch oder leicht verdauliche Hühnerhälse, Karkasse, gekochtes Fleisch und Gemüse. Eigentlich alles, was das Welpenherz begehrt, sodass sie an alle möglichen Futtersorten herangeführt werden, solange gesundheitlich nichts dagegen spricht.
Zudem gibt es ein tolles Starterpaket mit nützlichen Dingen dazu und natürlich auch ein Futterpaket für die erste Zeit.
Marktabhängig passen wir daher den Welpenpreis diesen Gegebenheiten an, da auch die Tierarztkosten und Futterpreise in den letzten 1-2 Jahren sehr stark angestiegen sind.
Ihr bekommt zum Welpen unabhängig vom vorausgeschriebenem Ahnentafel, Gesundheitszeugnis, Tierärztliche Bescheinigung für das Kupieren, EU Heimtierausweis, Chip, Impfung und Entwurmung.
Mit acht Wochen sind unsere Welpen meistens bereit für eine Abholung.
Unsere Tierärztin untersucht die Welpen, impft und chipt die Welpen mit 8 Wochen.
Danach gibt es noch eine sehr gründliche Wurfabnahme durch die Zuchtwartin unseres Klubs, die alle Welpen untersucht und die Ahnentafeln überreicht.
Mit dem Gesundheitszeugnis und der Ahnentafel darf jeder Welpe ab dem Zeitpunkt in sein/ihr neues Zuhause ziehen.
Die Grundausstattung für einen Welpen ist recht einfach, außer Zeit und Geduld:
- Transportbox mit Decke
- Transportbox für zuhause mit Decke, Kuscheltier und Co.
- Futter und Schalen
- Kauknochen klein, am besten ohne Fell und nicht zu fettig
- Pfeife
- Halsband ca 25 - 35 cm Vario und Leine verstellbar zum Umhängen
- 10 - 15 m lange Schleppleine in dünn für die ersten Spaziergänge
- Dummies und Spielsachen
Damit kommt man sehr gut über die erste Zeit.
Je ambitionierter man ist, kauft man sich umso mehr Utensilien für das Training, aber dazu könnt ihr mich jederzeit kontaktieren.
Das ist eine oft gestellte Frage und auch wie bei Menschen sehr schwer zu beantworten.
Ich präferiere eine Misch-Fütterung.
Das bedeutet, dass die Basis meiner Fütterung ein hochwertiges Trockenfutter ist, von dem der Welpe alle wichtigen Nahrungsinhalte bekommt, um gesund wachsen zu können und ausreichend Energie zu bekommen.
Die Trofu - Mischung ist auf das Aktivitätsniveau und die Endgröße des Hundes abgestimmt, ebenso auf die Gelenke, die schnell wachsen, etc.
Geschmacksrichtungen gibt es viele: die einen mögen Fisch, die anderen Rind oder Huhn und die Anderen eher exotisches Fleisch oder Wild.
Zum Trockenfutter gibt es bei mir frisches oder gekochtes Fleisch, Barf, aber auch Lebensmittel, wie: Eier, Gurke, Karotte, Apfel, Beeren, Käse, Quark, mal ein Teil eines Brötchens oder gar Würstchens - was halt noch gut zum Teilen ist.
Wer nur barfen möchte, sollte sehr genau abwägen, ob er tatsächlich fähig ist, das richtige Mischverhältnis aller benötigten Bestandteile für seinen wachsenden Hund in der passenden Portion herstellen zu können - und das täglich.
Die Entwicklung vom Welpenalter bis zum "ausgewachsenen Hund" mit ca 12-14 Monaten ist eine sensible Zeit. Und hier kommt es schnell zu Gelenkentzündungen oder Wachstumsstörungen, die wiederum Folgen nach sich ziehen können.
Hier noch ein toller Beitrag zum Schmunzeln und Nachdenken von einem leidenschaftlichen Tierarzt, der auch einen sehr interessanten Blog betreibt:
TIERARZT RÜCKERT(https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19301)
Mein Fazit aus der Ernährungsthematik: Gesunder Menschenverstand mit Basiswissen hilft fast immer!
Wichtig ist, giftige Lebensmittel für Hunde zu erkennen und diese aus der Fütterung herauszulassen - hierzu findet man ausreichend Hilfe und Tips beim Tierarzt und auch Artikel im Netz!
Fast sämtliche Nüsse, Tomaten, Trauben und Avocado gehören ebenso nicht auf den Speiseplan unserer Hunde wie auch zu stark gewürztes Essen oder Süßes.
Ich wünsche mir, dass meine Welpen für euch lebenslange Partner werden.
Ein Welpe ist ein Lebewesen und ein Kauf sollte sehr gut überlegt sein. Sie sind wie Babys sehr anstrengend und benötigen viel Zeit, Geduld und Ausdauer. Dies sollte gut im Vorfeld überlegt sein.
Ein Welpe beißt in Sachen, springt einen an, macht manchmal etwas kaputt, schläft nicht durch, muss ständig vor die Tür, hört nicht richtig, macht manchmal ins Haus und ist ständig hungrig und neugierig.
In den kommenden Wochen und Monaten fängt eine Zeit des Raufens und Zusammenwachsens an und fühlt sich wie eine Sinus Kurve an: es gibt tolle Tage, aber auch Niederlagen, im Training, beim Gehorsam aber auch in der Erziehung.
Dazu entdecken die Jungspunde ihre Passion auf 4 Pfoten Sie können sehr schnell und weit flitzen und plötzlich wachsen einem die Hunde, im wahrsten Sinne der Worte, über den Kopf hinaus und entwickeln sich zu kleinen "Monstern".
Es ist uns nicht möglich, genau vorherzusagen, welchen Charakter und welche Eigenheiten jeder Welpe mit sich bringt. Das ist wie in eine Glaskugel schauen und die Erfahrung zeigt, 30% bringt der Welpe, 70% Halter, die aus dem Hund machen, was er später wird.
Natürlich versucht man schon Anlagen und Charakterzüge zu erkennen, es gibt dafür aber keine Garantie. Was nützt ein hochveranlagter Welpe, wenn der Besitzer das nicht formen kann?
Es braucht ein Händchen für Hunde, speziell Jagdhunde, Geduld, Zeit, Zuneigung und Liebe zu der Rasse.
Auch sollte vorab geprüft werden, ob man jagdlichen Anschluss, das passende Revier und Übungsgruppen hat, an die man sich anschließen kann.
Mit etwa 2-3 Jahren haben die meisten Hunde eine gewisse Reifegrad und Beständigkeit erreicht, die wir als die schönste Zeit empfinden.
Wer diese Zeit nicht hat und einen perfekten Hund erwartet, wird schnell enttäuscht sein.
Wir bitten daher alle inständig, in sich zu gehen, vorab lieber einmal mehr darüber sprechen und sich entweder für einen Hund oder gegen zu entscheiden.
Wir geben unsere Kinder bei der ersten Schwierigkeit nicht ab, dass sollten wir auch mit unseren Hunden nicht tun, daher sollte die Entscheidung endgültig sein.
Es gibt zwei Bereiche, die man parallel und konsequent arbeitet:
Das ist einerseits die Erziehung, die die gesamte Familie übernehmen sollte.
Zur Erziehung gehören alle Dinge, die den Alltag betreffen: Essen, Trinken, Schlafen, Fuß laufen, Sitz, Platz und alles, was der Hund im Alltag auch nicht tun soll: anspringen, beißen, Sachen kaputt machen etc. Die Liste kann unendlich weitergeführt werden.
Auf der anderen Seite steht das Jagdhundetraining und sollte aus einer Hand kommen, sodass dort keine Verwirrung entsteht und Fehler schnell gefunden und korrigiert werden können. Zu viele "Ausbilder" verderben auch den besten Jagdhund.
Zur Jagdhundeausbildung gehören alle Dinge, die wir dem Hund anlernen oder abverlangen, die die Jagd betreffen. Zwar bringt er seine Anlagen mit, die wir fördern, aber Gehorsamsfächer und Abrichtefächer sind anzulernen.
Letztendlich sollen unsere Deutsch Kurzhaar als Vollgebrauchshund in diesen Einsatzfächern durchgearbeitet sein:
1. Feld
2. Wasser
3. Wald
Je nach Einsatzgebiet und Revier legen wir unterschiedliche Parameter fest.
Manche legen mehr Wert auf die Waldarbeit, da der Hund später mehr auf Drückjagden, Nachsuchen und zum Stöbern eingesetzt werden. Der Hund soll laut und eigenständig arbeiten, dabei dennoch führerbezogen bleiben. Die Schärfe hat hier ihren besonderen Wert, es gibt die Taktiker, aber auch die, die richtig zupacken und das wird schon züchterisch gern hervorgehoben.
Die reinen Niederwildjäger brauchen einen auserordentlich arbeitenden Vorsteher mit sauberen Apport, egal bei welchem Wetter und wo und mit sehr gutem Gehorsam. Hier sind Fiepser und nervöse Hunde nicht zu gebrauchen. Eigenständigkeit, Führerbezogenheit, sehr gute und jagdnahe Suchen mit festem Vorstehen sind gefordert.
Daher ist es unverzichtbar, Vollgebrauchshunde zu züchten, die all diesen Wünschen und Arbeitsfeldern entsprechen können.
All diese Qualitäten sollten ab dem Welpenalter gefördert und sehr gut vorbereitet werden.
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